Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

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DommyM3_85
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Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von DommyM3_85 » Di 27. Jan 2015, 18:08

Hallo Leute

NAch einiger Zeit mit erfolgreichem Motorlauf habe ich nun das Problem das meine Lambdaanzeige(Aem) im Leerlauf und im Schiebebetrieb erxtrem MAgere Werte anzeigt(Außerhalb messbereich).(Vorher beides genau AFR 14,7)(Anfetten zeigt sie an beim Gasgeben)
Das komische ist der Wagen ruckelt noch nicht mal oder sonstiges. Hört sich normal an.

Technick ist ein E36 M3 3.2 mit orginal DME und ner Poti Lösung wie ASAtronik.

Die Ströme im Leerlauf und Schiebebetrieb, die an die DME geschickt werden sind komischerweise auch wie vor dem Problem. Hab ich mal mit Voltmeter mitgeloggt gehabt und jetzt verglichen.


-Wenn die Breitbandlambdasonde kaputt wäre könnte man ohne Tester messen ob die Schmalbandsonden im Leerlauf Lambda 1 haben.(Mit Voltmeter oder so) Komm gerade schlecht an eins drann.
-Könnte es ein BEnzindruckproblem sein?

mfg Dommy

mr10
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Re: Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von mr10 » Di 27. Jan 2015, 21:06

Mit serien dme müsste er im schubbetrieb immer außerhalb des Messbereichs sein, stichwort schubabschaltung ;)
Im leerlauf aber sollte das so nicht sein, da bin ich aber leider überfragt. Rein interessehalber: was ist ne poti-Lösung? N poti an die lamdasonden?

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esp262
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Re: Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von esp262 » Mi 28. Jan 2015, 14:54

hatten mal das problem mit der innovate, dass die im leerlauf wohl zu wenig abgase gekriegt hat und nix gemessen hat???

DommyM3_85
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Re: Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von DommyM3_85 » Mi 28. Jan 2015, 17:29

esp262 hat geschrieben:hatten mal das problem mit der innovate, dass die im leerlauf wohl zu wenig abgase gekriegt hat und nix gemessen hat???
Und deshalb wollt ich immer ne AEM haben aber jetzt :?

ABer wie gesagt der Wagen läuft als wenn nichts wäre. Aber es muss die Lambdasonde sein. Der Wagen müsste ja bei AFR 17:1 schon längst aus sein oder?

BEi welchem AFR Wert müsste der Wagen ausgehen im Leerlauf oder zumindest ruckeln und klopfen?


Und ich hab im ANfangsposting was wichtiges falsch beschrieben.

und zwar musste es heißen:

Nebenbeibemerkt.
Die LMM Ströme im Leerlauf und Schiebebetrieb, die an die DME geschickt werden sind komischerweise auch wie vor dem Problem. Hab ich mal mit Voltmeter mitgeloggt gehabt und jetzt verglichen.

mr10 hat geschrieben:Mit serien dme müsste er im schubbetrieb immer außerhalb des Messbereichs sein, stichwort schubabschaltung ;)
Im leerlauf aber sollte das so nicht sein, da bin ich aber leider überfragt. Rein interessehalber: was ist ne poti-Lösung? N poti an die lamdasonden?

Wenn man das Pedal zu irgendeiner Drehzahl hält und nicht mehr bewegt dann müsste sich immer Lambda 1 einstellen. Wenn man vom Gas geht, also die Motorbremse benutzt dann geht er außerhalb des BEreichs in mager.

Tja, was ist ne Potilösung. Im endeffekt kommt das Poti(oder ein Widerstand) zwischen Lmm und DME. Er sogt dafür das Die DME mit höherem LAdedruck umgehen kann.

mfg Dommy

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NecRoZ
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Re: Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von NecRoZ » Mi 28. Jan 2015, 17:52

DommyM3_85 hat geschrieben: der Wagen läuft als wenn nichts wäre. Aber es muss die Lambdasonde sein. Der Wagen müsste ja bei AFR 17:1 schon längst aus sein oder?
BEi welchem AFR Wert müsste der Wagen ausgehen im Leerlauf oder zumindest ruckeln und klopfen?
Du darfst nicht vergessen: Im Schubbetrieb, wie schon erwähnt, wird 0 Benzin eingespritzt. Also Lambda mager und außerhalb Messbereich. Soweit alles in Ordnung.
Des weiteren: im Leerlauf, also ich sag mal bei 500-800 rpm wird ein Wagen selbstverständlich sehr mager abgestimmt um Sprit zu sparen. Ohne hohen Ladedruck und hohe Last, bzw. Abgastemperaturen klopft da auch nichts. So lange der Motor nicht bockt is alles im Grünen Bereich.

Klar, 17:1 is jetzt schon sehr mager, hätte jetzt mit irgendwo um die 15,5:1 im Leerlauf gerechnet, aber da is ja auch ne gewisse Messungenauigkeit dabei und eventuell zieht er noch minimal Luft vor der Sonde.

Wenn man das Pedal zu irgendeiner Drehzahl hält und nicht mehr bewegt dann müsste sich immer Lambda 1 einstellen. Wenn man vom Gas geht, also die Motorbremse benutzt dann geht er außerhalb des BEreichs in mager.
Das ist so nicht richtig. Wenn du bei 1000rpm die Drehzahl im Leerlauf hältst und zum Vergleich bei 5000rpm, dann sollte der Wagen bei der hohen Drehzahl definitiv fetter laufen.
Blöd halt, dass deine Serien DME Ladedruck nicht als Eingangsgröße hat. So richtet sich die Gemischbildung eben nach Last LMM, DK-Poti, Wassertemp und Ansauglufttemp.

Lange Rede kurzer Sinn:
Solange er nur im Leerlauf abmagert und NICHT bockt, brauchst du dir keine Großen Sorgen zu machen.
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DommyM3_85
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Re: Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von DommyM3_85 » Mi 28. Jan 2015, 22:20

Du darfst nicht vergessen: Im Schubbetrieb, wie schon erwähnt, wird 0 Benzin eingespritzt. Also Lambda mager und außerhalb Messbereich. Soweit alles in Ordnung.
Des weiteren: im Leerlauf, also ich sag mal bei 500-800 rpm wird ein Wagen selbstverständlich sehr mager abgestimmt um Sprit zu sparen. Ohne hohen Ladedruck und hohe Last, bzw. Abgastemperaturen klopft da auch nichts. So lange der Motor nicht bockt is alles im Grünen Bereich.

Klar, 17:1 is jetzt schon sehr mager, hätte jetzt mit irgendwo um die 15,5:1 im Leerlauf gerechnet, aber da is ja auch ne gewisse Messungenauigkeit dabei und eventuell zieht er noch minimal Luft vor der Sonde.

Das ist mir klar das Nichts Kaputt gehen kann. Aber die AFR Anzeige ist bei 17:1 am Ende und im Leerlauf geht er noch weiter ins Magere (laut Anzeige). Er wird so mager das die Anzeige außerhalb des MEssbereichs geht.
Deshalb wollt ich wissen ab welcher mageren AFR im Leerlauf ein Motor schon gar nicht mehr laufen kann!
Das müsste doch bei 17 -18 :1 schon der fall sein! Also muss die Lambdasonde kaputt sein, weil sonst der Motor schon aus sein würde laut Anzeige.
Desweiteren zeigt meineLadedruckanzeige auch keine Falschluft an.
Der Motor leuft auch seit 2 Jahren immer im Leerlauf mit Lambda 1, AFR 14,7:1
Und aufeinmal mit 17-18 zu 1 und das ohne merkliche veränderungen bei Drehzahl,Ladedruck oder ruckeln????ne das gibts nicht.

Aber liegen Orginalmotoren im leerlauf nicht auch bei Lambda 1 um die AU zu bestehen? Wie kommst du darauf, dass sie im Leerlauf mager abgestimmt sind?

Das ist so nicht richtig. Wenn du bei 1000rpm die Drehzahl im Leerlauf hältst und zum Vergleich bei 5000rpm, dann sollte der Wagen bei der hohen Drehzahl definitiv fetter laufen.
Blöd halt, dass deine Serien DME Ladedruck nicht als Eingangsgröße hat. So richtet sich die Gemischbildung eben nach Last LMM, DK-Poti, Wassertemp und Ansauglufttemp.

Stimmt bei irgendwas an die 4000 U/min aufwärts Schaltet ja die Lambdaüberwachung ab und Fettet konstant an.


mfg Dommy

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NecRoZ
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Re: Leerlauf und Schiebebetrieb viel zu mager

Beitrag von NecRoZ » Mi 28. Jan 2015, 23:19

Ich rede nicht von Falschluft im Ansaugtrakt, sondern im Abgastrakt ;) Wenn jetzt z.B. vor kurzer Zeit ne Krümmerdichtung durchgebrannt ist, dann zieht der da Nebenluft, bzw. bläst Abgase ab und die Lambda-Messung wird verfälscht ;)

Ab wann er nicht mehr läuft, kann ich dir nicht fix sagen, Wikipedia kann bestimmt weiterhelfen wann ein Gemisch nicht mehr zündfähig wäre. ;)
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